711, 2017

Aug 2017: Resultate SSAW 2015 – S1.2017

By |November 7th, 2017|News|

 

Wie die Resultate der Schweizerischen Stiftung für Arbeit und Weiterbildung SSAW zeigen scheint nicht das Alter der Hauptgrund zu sein, dass eine Person längere Zeit keine Arbeit findet

Seit der Gründung im Januar 2015 hat die Schweizerische Stiftung für Arbeit und Weiterbildung 455 Personen im Alter von 19 bis 65 Jahre begleitet.

Über 50% der Teilnehmer haben den Weg zurück an die Arbeit gefunden.
– Aus 28 Branchen
– Alle Ausbildungsniveaus
– 48.5 Jahre alt
– 3.3 Jahre Arbeitslos
– 220 Bewerbungen

 

170801 Resultate SSAW nach 2.5 Jahren

1801, 2016

Jan 2016 – Studie Fachkräftemangel Fachkräfteüberschuss

By |Januar 18th, 2016|News|

Stand des Fachkräftemangel / Fachkräfteüberschuss und deren Entwicklung folgend der kommenden Babyboomer Pensionierungswelle in der Schweiz

Seit 20 Jahren sehen wir die Kreuzung der Babyboomer Pensionierungswelle mit den Geburtenschwachen Jahrgänge (Pillenknick) kommen, nun ist sie für die Schweiz Realität: Ab nächstem Jahr kommen erstmals weniger Menschen in den Arbeitsmarkt im Vergleich zu den Menschen die das Rentenalter erreichen. Diese Analyse beleuchtet den heutigen Stand Fachkräftemangel / Fachkräfteüberschuss in der Schweiz und die daraus resultierenden Konsequenzen.

2016.01 Studie Fachkräftemangel Fachkräfteüberschuss

1105, 2015

Mai 2015 – Die Schweiz leidet an Überschuss von Fachkräften

By |Mai 11th, 2015|News|

Über 50‘000 Personen mit höherer Ausbildung sind heute arbeitslos. Seit 2008 steigt diese Zahl merklich, was die Sozialkosten in die Höhe treibt.

Seit 2008 hat sich die Anzahl, der beim Arbeitsamt gemeldeter Arbeitslosen mit höherer Ausbildung mehr als verdoppelt. Der Anteil an allen Arbeitslosen ist von 12% auf über 20% gestiegen.
Im ersten Quartal 2015 erreicht der Anteil Arbeitsloser mit höherer Ausbildung, welche Arbeitslosengeld beziehen eine neue saisonale Höchstmarke von 28‘881. Dazu kommen Ausgesteuerte, die kein Arbeitslosengeld mehr erhalten. Seit 2011 sind das 180‘000 Personen. Davon haben 27‘000 eine höhere Ausbildung. „Der Schweizer Wirtschaft geht es gut und wir verfügen über ein grosses Potential an gut ausgebildeten Menschen die arbeiten können und wollen“ sagt Tino Senoner, CEO von MC-T und Delegierter der Schweizerischen Stiftung für Arbeit und Weiterbildung SSAW. „Dass die effektive Arbeitslosigkeit trotzdem stark gestiegen ist, ist zu einem grossen Teil selbstgemacht“.

2015.05 Die Schweiz leidet an Überschuss von Fachkräften

1712, 2014

Dez. 2014 – Sorgenkind Industrie?

By |Dezember 17th, 2014|News|

Der Recruiting Index (RI) bleibt instabil auf hohem Niveau. Dies ist der Ausdruck von stark gegenläufigen Entwicklungen der einzelnen Branchen. Der nachhaltige Wachstum der Schweiz seit Mai 2011 war die Folge der Erholung der Industriebranchen nach der Finanzkrise.
Teile der Industriebranchen, wie die Chemie- und Pharmaindustrie, weisen weiterhin Höchstwerte aus. Die Elektr. / Mechanik Industrie ist rückläufig. Das Langzeithoch im Baugewerbe scheint vorbei.
Die kommenden Entwicklungen der Industriebranchen werden 2015 prägen.

2014.12 Sorgenkind Industrie

3007, 2014

Juli 2014 – Transfer von Dienstleistung zu Industrie!

By |Juli 30th, 2014|News|

Die Rekrutierungsbedürfnisse der Industriebranchen haben sich gegenüber den Dienstleistungsbranchen in den letzten 5 Jahren stark erhöht. Im ersten Semester 2010 wurden 19% der Stellen von den Industriebranchen ausgeschrieben. Im ersten Semester 2014 waren es 30%.
Diese Entwicklungen haben einen direkten Einfluss auf die gesuchten Kompetenzen. Dies betrifft nicht nur branchenspezifische Spezialisten. Branchenübergreifende Bereiche wie Informatiker oder Finanzspezialisten sind ebenfalls betroffen, wie der Vergleich zwischen den gesuchten SAP und Oracle Spezialisten eindeutig zeigt.

2014.07 Transfer von Dienstleistung zu Industrie

3004, 2014

Mai 2014 – Spezialisierte Sachbearbeiter/innen gesucht!

By |April 30th, 2014|News|

Das erste Quartal 2014 zeigt einen starken Anstieg der Stellen für Personen mit kaufmännischen Ausbildungen. Die Anforderungen sind gestiegen. Sachbearbeiter mit Spezialisierungen wie Debitoren- Kreditorenbuchhaltung, Import/Export, Marketing oder Personalwesen werden vermehrt gesucht.

Vor allem die Jahrgänge 50+ sind gefordert. Es gibt sehr viele Stellenangebote, jedoch auch sehr viele Bewerber. Wenn früher jeder Chef noch „seine/n“ Sekretär/in hatte welche/r die Korrespondenz auf der Schreibmaschine mit Durchschlagpapier machte, teilt sich heute oft die ganze Geschäftsleitung ein Sekretariat und korrespondiert per E-Mails statt mit Briefen.

Der vollständige Bericht ist als PDF Dokument ersichtlich:

Mai 2014 – Spezialisierte Sachbearbeiter/innen gesucht!

2904, 2014

Apr. 2014 – Wirtschaft boomt weiter, 50+ profitieren nicht!

By |April 29th, 2014|News|

Der Schweizer Wirtschaft geht es sehr gut. Es wurden letztes Jahr 78‘000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Der SPI® (Swiss Performance Index) hat Anfangs 2014 den Rekordwert von 8000 durchbrochen. Der Recruiting Index® powered by dynastat® bleibt instabil auf hohem Niveau. Es ist kein Einbruch in Aussicht.

Die Altersgruppe 50+ profitiert von dieser Wirtschaftsentwicklung nicht. 19% der kurzfristig Erwerbslosen sind über 50, 3% mehr als vor 5 Jahren. 45% der Personen, welche durch die Aussteuerung bedroht sind, gehören heute zu der Altersklasse 50+. An der Problematik hat sich in 5 Jahren nichts geändert.

Durch die Kürzung der Leistungsdauer der Arbeitslosenkasse wurden 13‘000 Personen im März 2011 ausgesteuert. Die Anzahl der Aussteuerungen haben sich zusätzlich in den 5 Jahren verdoppelt. Die Sozialdienste der Gemeinden verzeichnen heute bis 25% Steigerung der Sozialfälle.

Der vollständige Bericht ist als PDF Dokument ersichtlich:

2014.04 Wirtschaft boomt weiter, 50+ profitieren nicht

2001, 2014

Jan. 2014 – Marktentwicklung, die Schweiz wird vielfältiger!

By |Januar 20th, 2014|News|

Das Rekrutierungsverhalten der Schweizer Unternehmen weist einen starken Umbau der Branchen in der Schweiz von 2010 auf 2013 aus. Die Gewichtung der Branchen ist ausgeglichener.

  • Die öffentliche Verwaltung ist neu Platz 1 (vorher 2).
  • Die Bankenbranche fällt auf den Platz 3 zurück (1).
  • Der Detailhandel überflügelt alle und nimmt neu den Platz 2 ein (6).

Das Risiko, dass einzelne Branchen die ganze Schweiz gefährden können, reduziert sich.
Diese Entwicklung hat Konsequenzen für den Arbeitsmarkt:
Die Entwicklung der aufbauenden Branchen (zum Beispiel Industriebranchen) wird durch mangelnde branchenspezifischen Fachspezialisten gebremst. Bei international tätigen Unternehmen führt dies zum Verlust der Arbeitsplätze in das Ausland.

In abbauenden Branchen (zum Beispiel die Bankenbranche) führt der Mangel an Mobilität von Fachspezialisten zu steigender Arbeitslosigkeit.

Besonders kritisch ist die Lage in der ICT-Branche (Informatik / Telekommunikation). Es treffen sich steigende Arbeitslosigkeit von Fachspezialisten in Branchen und Technologien deren Bedürfnisse rückgängig sind mit dem Mangel an Fachspezialisten in aufbauenden Bereichen.

Der vollständige Bericht ist als PDF Dokument ersichtlich:

2014.01 Marktentwicklung, die Schweiz wird vielfältiger

2712, 2013

Dez. 2013 – Instabiler Arbeitsmarkt nach sehr gutem Jahr!

By |Dezember 27th, 2013|News|

Der Recruiting Index weist seit dem 2en Quartal 2013 instabile Schwankungen aus, welche im November 2013 bestätigt wurden. Dies bedeutet, dass die Branchen sich gegenläufig entwickeln:

  • Erstmalig zeigen Industriebranchen einen deutlichen Rückgang.
  • Banken und ICT sind stabil rückläufig.
  • Das Baugewerbe zeigt sehr starke Schwankungen.
  • Detailhandel, Nahrungsmittelbranchen sowie die öffentliche Verwaltung sind auf Rekordhöhe.

Der Börsenindex der grössten kotierten Unternehmen (SMI®) erreicht im November 2013 den höchsten Wert seit Dezember 2007. Der Index der kleinkapitalisierten Unternehmen (SSCI-Small Cap) ist auf Augenhöhe mit dem Allzeithöchstwert. Der Rückgang im Rekrutierungsverhalten ist seit Mitte 2013 eindeutig. Für 2014 bedeutet dies, dass der Aufschwung nicht mehr im gleichen Rahmen wie in den letzten zwei Jahren weitergeht.

Der vollständige Bericht ist als PDF Dokument ersichtlich:

2013.12 Instabiler Arbeitsmarkt nach sehr gutem Jahr

3110, 2013

Okt. 2013 – Informatiker, der Umbruch geht weiter!

By |Oktober 31st, 2013|News|

Der steigende Bedarf an Informatikern in den Industriebranchen (siehe Rekrutierungsspiegel „2013.02″) hat Konsequenzen. Während 2010 noch 83% der Informatiker in den Dienstleistungsbranchen gesucht wurden, sind es heute nur noch 69%.

Dies hat direkten Einfluss auf die gesuchten Kompetenzprofile. Der Bedarf an ICT-Netzwerk und Security Spezialisten hat sich in 4 Jahren praktisch verdoppelt. Applikationsentwickler werden noch am meisten gesucht, die Tendenz ist jedoch leicht rückgängig. Oracle verliert weiterhin Marktanteile.

Der Mangel an Informatiker bremst seit Jahren die nachhaltige Entwicklung der Schweizer Wirtschaft (siehe Rekrutierungsspiegel „2007.Q3“). Die Applikationsentwicklung immer mehr ins Ausland verlagert. Dies hat zur Folge, dass die Schweiz wichtige Arbeitsplätze verliert.

Der vollständige Bericht ist als PDF Dokument ersichtlich:

2013.10 Informatiker, der Umbruch geht weiter